rechtliche Grundlagen

 

 

Aus verschiedenen rechtlichen Grundlagen geht hervor, dass das Wohl unserer Kinder an vorderster Stelle steht.

Allerdings ist dadurch kein rechtlicher Anspruch auf jegliche Versorgung mit Hilfsmitteln begründet.

Pararell dazu wurden nämlich den Krankenkassen, durch verschiedene Gesetzte, Wirtschaftlichkeit vorgegeben.

Zur Prüfung der medizinischen Notwendigkeit steht den Krankenkassen der MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) zur Seite.

Zur Prüfung von Wirtschaftlichkeit und technischer Notwendigkeit nutzen die Krankenkassen technische Berater.

 

Den richtigen Weg gibt es nicht, wenn es darum geht, eine Kostenzusage für ein Hilfsmittel zu erwirken.

 

Eine sehr erfolgversprechnende Vorgehensweise ist, alle Beteiligten frühzeitig einzubinden.

Das heißt, bevor die Krankenkasse einen ablehnenden Bescheid erlässt, sollte eine körperliche Begutachtung statt finden, bei der im Idealfall alle an der Versorgung Beteiligten anwesend sind.

Bei solch einem Termin kann dann auch eine Lösung erarbeitet werden.

Wird ein Fall "nur" nach Aktenlage beurteilt, könnte ein Widerspruch mit nachträglicher Begutachtung zum Erfolg führen.

Da es um "Sitzen im Rollstuhl" nur sehr wenig wissenschaftliche Auswertungen gibt, besteht aus medizinischer Sicht ein sehr großer Spielraum, der je nach Sachbearbeiter und Arzt des MDK, mehr oder weniger ausgenutzt werden kann.

Wird in angemessener Zeit kein Ergebnis erzielt, helfen verschiedene Einrichtungen ( VDK, Selbsthilfegruppen oder Fördervereine)