Keillagerung mit Abduktionsschienung

Funktionseinheit zur Aufrichteaktivierung mit Abduktionselement

 

Durch die Anwendung der Keillagerung verlagert sich der Körperschwerpunkt in idealer Weise entlang der Brustwirbelsäule nach unten.

Als Folge richten sich Kopf und Brustkorb durch Abhebung mit involviertem Einsatz der Arme auf. Dadurch können sich die Systeme der Sprech- und Schluckmotorik, die Atmung, der sinnesspezifischen Wahrnehmung, sowie der handmotorischen Leistungen "frei spielen". 

 

Während der Nutzung der Keillagerung mit dem Abduktionselement als Therapieeinheit wird die Körpersymmetrieorganisation und die Aufrichteaktivierung provoziert. 

Für Patienten mit zerebraler Bewegungstörung ergibt sich daraus die optimale Voraussetzung für die Aufrichte- bzw. Gesamtentwicklung. 

 

Die Lagerungsanwendung entspricht inhaltlich dem Ablauf der ersten Streck- Entwicklungsphase

( 6. Lebenswoche bis 5. Lebensmonat).

Fehlende Entwicklungskomplexe aus dieser Zeitspanne der Entwicklung komplettieren sich bei sachverständiger Anwendung "eigenaktiv" und immer in aufsteigender Abfolge. 

 Funktionseinheit zur Aufrichteaktivierung 

Art.-Nr.: FA-L-1 bis FA-V-S

mit Abduktionselement (mit oder ohne Pelotten)

Art.-Nr.: AE-OP-L1 bis AE-MP-V-4